last update 28.02.19

Kita Alltag

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Der Morgen

Bereits um 6:30 Uhr öffnen wir unsere Luken für die ersten Kinder. Laufend treffen die Kinder nacheinander ein. Teilweise noch etwas müde oder aber bereits voller Energie und Ideen sprudelnd…. Die Kinder haben morgens ihre eigene Art bei uns anzukommen, was wir sehr ernst nehmen. Die einen mögen‘s ruhig und schauen erst zu, die anderen geniessen es am Fenster noch „Tschüss“ zu winken und dann gleich in ihr Spiel abzutauchen. 

Zwischen 7:00 Uhr und 7:30 Uhr gibt es Frühstück für die Kinder, welche noch nichts zu sich genommen haben. Je nach Vorliebe kann das variieren zwischen Brot mit Konfitüre, Cornflakes, Joghurt und einer Tasse Milch mit Ovi. Unsere ganz kleinen Piraten bekommen vereinzelt noch ihren Frühstücksschoppen.

Um 8:00 Uhr müssen sich die Kindergartenkinder bereit machen für den Kindergarten. Wenn nötig werden sie von einer Mitarbeiterin bis zum Kindergarten oder einem vereinbarten Punkt begleitet. Es ist uns wichtig, die Kinder in ihrer Selbständigkeit und ihrem Verantwortungsbewusstsein zu stärken und sie in Absprache mit den Eltern den Kindergartenweg sobald wie möglich alleine gehen zu lassen. 

Mittlerweile trudeln auch noch die letzten Kinder ein, welche bis um 8:45 Uhr bei uns sein müssen. Im Morgenkreis wird jedes Kind begrüsst, und gemeinsam wird geschaut, wer in den Ferien ist oder wer erst am Mittag oder Nachmittag zu uns kommt. Danach wird gemeinsam Znüni gegessen – feine Früchte und ein Stück Brot dienen als gute Grundlage für die bevorstehenden Aktivitäten.

Der Vormittag

Noch beim Znünitisch werden die Kinder über die folgenden Aktivitäten informiert. So unterschiedlich ein Tag und das Wetter sein kann, so unterschiedlich fällt auch unsere Tagesgestaltung aus. So kommt es oft vor, dass die Kindergruppe aufgeteilt wird nach Alter oder nach Interessen. 

Vielleicht wurde bereits am Morgen der Leiterwagen gepackt für einen Ausflug in den Wald. Gemeinsames Spielen und Kochen im Wald findet bei den Kindern immer grossen Anklang, sowie auch ein Mittagsschlaf an der frischen Luft. Zwischen Frühling und Herbst ist es uns wichtig, den Kindern die Natur auf diese Art und Weise mindestens einmal pro Woche näher zu bringen und den Kindern auch Raum zum Bewegen und zum Forschen zu bieten.

Raum zum Bewegen, Experimentieren, Lernen, Erforschen, zum Erleben von Geschichten und Ausleben von Kreativität und Fantasie beinhalten jedoch auch andere Aktivitäten, welche wir täglich anbieten. Geführte Sequenzen zu aktuellen Themen, Spaziergänge oder kreative Gestaltungen in unserem Malatelier werden je nach Bedürfnissen der Kinder regelmässig umgesetzt.

Zwischen Aktivität und Mittagessen erhalten die Kinder genügend Freiraum, um sich in ein selbstgewähltes Spiel zu vertiefen und vielleicht auch Erlebtes zu verarbeiten. 

Nebenbei werden gemeinsam Vorbereitungen für das Mittagessen und die Mittagsruhe getroffen. So gibt es das eine oder andere Kind, welches im Morgenkreis ein entsprechendes „Ämtli“ gezogen hat und beim Tischen oder beim Bettli herrichten mithilft.

Der Mittag 

Zwischen 10:30 Uhr und 11:00 Uhr erhalten unsere Kleinsten bereits ihre Brei-Mahlzeiten. Entsprechend der Absprache mit den Eltern bereiten wir den Gemüsebrei frisch und den Bedürfnissen entsprechend zu. Kleinstkinder, welche bereits beginnen vom Tisch zu essen, dürfen gemeinsam mit den Vorschulkindern um 11:00 Uhr an den Tisch sitzen. Mit einem gemeinsamen Mittagslied beginnen wir unser abwechslungsreiches z’Mittag, welches von einer Mitarbeiterin frisch zubereitet wurde.

Kindergartenkinder und Schulkinder essen gemeinsam um 12:00 Uhr ihr Mittagessen und werden dabei von einer Betreuerin begleitet. Die Kleineren sind um diese Zeit bereits am Zähneputzen und am sich Vorbereiten für die Mittagsruhe. Grössere Kinder, welche nicht mehr schlafen, machen eine „Pause“ und können eine Kassette hören oder Bücher anschauen. 

Kindergartenkinder und Schulkinder dürfen sich während der Mittagsruhe in ihr Zimmer zurückziehen und sich ruhig beschäftigen oder sich mit Unterstützung einer Mitarbeiterin an die Hausaufgaben machen.

Die Kinder sind während der Mittagszeit nie alleine und werden immer mindestens von 1-2 Mitarbeiterinnen beaufsichtigt.

Um 13:10 Uhr müssen sich Kindergartenkinder und Schulkinder bereits wieder bereit machen. Auch die ersten Vorschulkinder sind nach ihrer „Pause“ bereits wieder aufgestanden oder aufgewacht und ziehen sich an. Fortlaufend tauchen verschlafene Gesichter im Gruppenraum auf und noch etwas müde, aber ausgeruht werden erste Spiele mit den Betreuerinnen am Tisch gemacht oder Häuser aus Legosteinen gebaut. Um 13:45 Uhr gehen einige Kinder nach Hause, andere wiederum stossen jetzt für die Nachmittagsbetreuung zu uns. Die entstehende Unruhe durch den Wechsel legt sich durch baldiges Beginnen des Nachmittagsprogramms.

Der Nachmittag

Es ist uns sehr wichtig, mindestens einmal täglich nach draussen zu gehen. So nutzen wir den Regen auch für die Suche von Regenwürmern und Schnecken oder laufen mit den Gummistiefeln durch Pfützen. 

Auch unsern grosszügigen Garten geniessen wir regelmässig, wie auch einen nahe gelegenen grossen öffentlichen Spielplatz. 

Viel Bewegung und Freiraum steht am Nachmittag im Vordergrund, so können auch Freundschaften und soziale Kontakte unter den Kindern stattfinden. 

Zwischen 15:00 Uhr und 16:00 Uhr stärkt uns ein Zvieri, welcher zwischendurch auch einmal unterwegs gegessen wird. 

Bei den Kleinsten wird natürlich der individuelle Rhythmus von Schlafen und Essen stets berücksichtigt und im Nachmittagsprogramm integriert. Entsprechend der Gruppenkonstellation kann die Kindergruppe auch nachmittags aufgeteilt werden.

Der Abend

Ab 16:30 Uhr sind alle zurück in der Kita Zauberschiff. Ein gemeinsames Ausklingen des Tages ist uns sehr wichtig. So verabschieden wir uns in einem Adieu-Kreis voneinander, bevor ein Kind nach dem anderen nach Hause geht.

Nach dem gemeinsamen Aufräumen sollen die Kinder noch etwas zur Ruhe kommen beim Malen, beim Puzzle machen oder beim gemeinsamen Singkreis. 

Um 18:00 Uhr schliessen wir unsere Luken und sind mehr oder weniger erschöpft, wenn wir uns auf den Weg nach Hause machen. Doch das Lachen der Kinder zeigt uns von Tag zu Tag, dass unser Engagement und unsere Leitgedanken bewirken was wir uns wünschen – die Kinder fühlen sich wohl bei uns.

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